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Dieter Schossig Historische Musikinstrumente
 
English

Barocklauten / Baroque lutes

 
 

11-chörige Barocklaute nach Joachim Tielke, Hamburg 1696

NEU: "Schwester-Modell" als Alternative

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11-chörige Barocklaute nach Pietro Railich, Venedig 1644

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11-chörige Barocklaute nach Hans Frei, ca. 1540

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13-chörige Barocklaute nach Magno Tieffenbrucker/Joseph Joachim Edlinger

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13-chörige Barocklaute nach Hans Burkholtzer, Füssen 1596

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13-chörige Barocklaute nach Sebastian Schelle, Nürnberg 1744, (Schwanenhals)

auch als 14-chörige Variante erhältlich

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13-chörige Barocklaute nach Martin Hoffmann, Leipzig 169?, (Schwanenhals)

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13-chörige Barocklaute nach Johann Christian Hoffmann, nach 1741, (Schwanenhals)

auch verkleinerte Variante mit verkürzten Mensuren

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Barocklauten besitzen 11 bis 14 Chöre, die je nach Ausführung unterschiedliche Mensurlängen aufweisen und an weiteren Wirbelkästen befestig sein können. Ihr Klang ist aufgrund einer anderen Bauweise und Materialwahl von Korpus und Decke ein anderer als der von Renaissancelauten, speziell der frühen Renaissancelauten. Ihr Ton ist eher wärmer, der Nachklang länger und das Klangvolumen größer.

Die Lautenmuscheln oder Korpora der Barocklauten haben unterschiedliche Formen. So findet man Instrumente mit flachen Korpora die denen von Theorben nahekommen. Der flachere Querschnitt gibt diesen Instrumenten eine bessere Abstrahlung und Tragweite in den Raum. Solche Instrumente können auch gut zur Begleitung und dem Continuospiel eingesetzt werden.
Andere Instrumente besitzen einen runderen, tiefen Querschnitt, die einen Klang erzeugen, der sich um den Spieler auszubreiten scheint und diesen einhüllt. Das lässt diese Instrumente besonders für das Solospiel geeignet erscheinen. Solche Instrumente findet man beispielsweise bei den Schwanenhalslauten der historischen Werkstätten Hoffmann, Widhalm oder Schelle, wobei letztere beiden eine etwas flachere Muschel verwendeten und damit die Vorteile beider Ausführungen, den Klang und die Projektion verbanden.

Generell sind viele Barocklauten häufig Umbauten von Renaissancelauten oder von Arciliuti. So findet man in diesen mintunter Instrumentenzettel von Lautenbauern der Renaissance wie beispielsweise Frei oder Tieffenbrucker. Andere wurden als neue Instrumente entwickelt und gebaut. Solche Lauten kamen aus den Werkstätten von Joachim Tielke, Magno Dieffopruchar, Thomas Edlinger, Martin und Johann Christian Hoffmann, Leopold Widhalm oder Sebastian Schelle.

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Baroque lutes have usually 11-14 course, which can have different string length and additional pegboxes. Their sound is due to a different design and material selection of bowl and the belly different to the sounds of Renaissance lutes, especially of the early Renaissance lutes. Her tone is rather warmer, longer the echo and the sound volume is greater.

According to the belly or corpora of baroque lutes have different shapes. We find instruments with flat corpora similar to those of theorbo. The flatter cross-section gives these instruments a better sound emission and range of audibility in the room. Such instruments can also be used for accompaniment and the continuo playing..
Other instruments have a more rounded, deep cross-section, producing a sound that seems to be spreading around the player and these envelopes. This leaves these instruments particularly suitable appear for the solo playing. We can find such instruments for example in the swan-necked lutes of historical workshops from Hoffmann, Widhalm or Schelle, but the latter two used a somewhat flatter bowl and thus combined the advantages of both models, the warm sound and good projection.

A lot of baroque lutes are often reconstructions or modifications of Renaissance lutes or Arciliuti. Thus one finds in Baroque instrument sometimes labels from lutemakers according to the Renaissance, such as Frei or Tieffenbrucker. Others has been developed as new instrument. These lutes came from the workshops of Joachim Tielke, Magno Dieffopruchar, Thomas Edlinger, Martin and Johann Christian Hoffmann, Leopold Widhalm or Sebastian Schelle.

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